Sonnengruß A
- Jasmin Darge
- 18. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Der Sonnengruß wird oft als Ego-Show gebraucht, dabei ist die grad mal 100 Jahre alte Abfolge von Körperhaltungen so viel mehr:
Er ist eine wiederkehrende Bewegungsabfolge,
die Orientierung geben kann:
Bewegung folgt dem Atem. Man kommt in den Flow und spürt sich wieder richtig selbst.
Für viele Menschen ist genau das hilfreich:
Vorhersehbarkeit.
Wiederholung.
Ein klarer Anfang und ein klares Ende.
Der Sonnengruß muss dafür
nicht schnell,
nicht kraftvoll
und nicht vollständig sein.
Du darfst Bewegungen auslassen, verändern, pausieren.
Du darfst entscheiden, was dein Körper heute mitmacht, und was nicht.
Achtsamkeit im Yoga bedeutet hier nicht Durchhalten,
sondern wahrnehmen und reagieren.
Der Sonnengruß ist ein Angebot.
Kein Test.
Kein Leistungsmaßstab.
Diese Woche üben wir den Sonnengruß gemeinsam in verschiedenen Versionen in meinen beiden Yogakursen
























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